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Erfolge und Errungenschaften des VCD

Dank unermüdlicher Lobbyarbeit und hartnäckigem Einsatz kann der kleine VCD auf eine erstaunliche Liste erreichter Ziele blicken.

Saubere Luft für München: VCD und DUH siegen vor Gericht

Die Stadt München strebt seit Jahren an, die Atemluft für ihre Bürger zu verbessern. Wirklich erfolgversprechende Maßnahmen werden aber von der bayerischen Staatsregierung blockiert. Nun haben die Deutsche Umwelthilfe und der VCD vor dem Verwaltungsgericht München erstritten, dass der Luftreinhalteplan bis Juli 2017 nachgebessert werden muss. Dem Freistaat Bayern wird ein ‐ symbolisches ‐ Zwangsgeld von 10.000 Euro angedroht (Urteilsverkündung am 29. Juni 2016; Aktenzeichen wird nachgeliefert). Lesen Sie auch die ausführliche Pressemitteilung des VCD Bundesvebandes.

Die LKW-Maut

Zermürbung und Verschleiß aller Straßen werden in erster Linie vom Schwerverkehr verursacht (und nicht von ausländischen Touristen). Auch Frostschäden sind die Folge kleiner und kleinster Risse. Die LKW-Maut ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Kostenwahrheit über den LKW-Verkehr. Sie bringt mehr Massengüter auf Schiff und Bahn, verringert unsinnige Transporte und entlastet somit die Straßen.

Die Luftverkehrsabgabe (Flugticketsteuer)

... ist ein weiterer kleiner Schritt zur Kostengerechtigkeit im Verkehr und zu einem fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsmitteln. Unser Hauptziel bleibt die gerechte Besteuerung von Kerosin.

Die Schlichtungsstelle Mobilität

Von Dezember 2004 bis November 2009 vermittelte die Schlichtungsstelle Mobilität zwischen Reisenden und Verkehrsunternehmen, wenn es Probleme im Zusammenhang mit einer Fernverkehrsreise gab. Dieses Projekt wurde vom VCD betrieben und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. 2009 hat die damalige schwarz-rote Regierung diese Schlichtungsstelle liquidiert: Streitfälle darf die Bahn seither selbst schlichten (lol).

Protestaktion gegen die umweltfeindliche „Abwrackprämie”

Im Winter 2008/2009 ruft der VCD dazu auf, Abwrackprämien für Fahrräder zu beantragen, als Protest gegen die umweltpolitisch völlig verfehlte Subventionierung neuer Autos. Hanna Gersmann schreibt hierüber in der taz.

Flughafenausbau in München bis auf Weiteres gestoppt

Im Bündnis München gegen die 3. Startbahn haben alle maßgeblichen Umweltschutzverbände (überregionale wie lokale) und mehrere Parteien (von links bis bürgerlich) gegen die größenwahnsinnigen Pläne gestritten. Am 17. Juni haben die Münchner Bürger dem Vorhaben eine Absage erteilt.

Verbesserungen für den künftigen Stuttgarter Bahnhof durchgesetzt

Ehrenamtliche im VCD Baden-Württemberg haben seit über 10 Jahren die Planungen zum Projekt Stuttgart 21 verfolgt, auf Schwachstellen und Engpässe hingewiesen und unhaltbare Versprechungen widerlegt. Gleichzeitig wurden detaillierte Vorschläge zur Ertüchtigung der vorhandenen Anlagen erarbeitet, einschließlich eines schlüssigen Fahrplan-Konzepts (Kopfbahnhof 21).

Kritik und Alternativen wurden von Bahn, Bundes- und Landesregierung beiseite gewischt. Im legendären Schlichtungsverfahren im Herbst 2010 leuchteten die dargelegten Knackpunkte sogar dem "erklärten Laien" Dr. Heiner Geißler ein. Ohne die von Herrn Geißler geforderten Nachbesserungen "Stuttgart 21 plus" gerät der Tiefbahnhof zum Desaster.

Stresstest für Stuttgart 21

Der VCD forderte als erster den Nachweis der Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 durch eine ingenieurmäßige Computersimulation. Unter der Bezeichnung "Stresstest" ist diese Forderung in den Schlichterspruch von Heiner Geißler eingeflossen.

 

Diese Erfolge konnten nur durch das immense Engagement von ehrenamtlichem und bezahltem Personal, aber auch erheblichen Einsatz von Sachmitteln erreicht werden.

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